Die traditionelle Methode, Google Analytics einzubinden, besteht darin, den Analytics-Tracking-Code (ein JavaScript-Snippet) direkt in den Quellcode jeder einzelnen Seite Ihrer Website zu kopieren. Die moderne und weitaus bessere Methode ist die Nutzung des Google Tag Managers.
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Vorteil
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Beschreibung
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Vereinfachtes Event-Tracking
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Messen Sie Klicks, Formular-Absendungen, Scroll-Tiefe und vieles mehr, ohne eine Zeile Code zu schreiben. Der GTM bietet integrierte Trigger und Variablen für die häufigsten Nutzerinteraktionen.
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Schnellere Ladezeiten
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Der GTM lädt Tracking-Codes asynchron. Das bedeutet, dass das Laden der Tags nicht das Laden des sichtbaren Inhalts Ihrer Website blockiert, was zu einer besseren User Experience führt.
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Zentrale Steuerung der Cookie-Einwilligung
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Mit dem Google Tag Manager und dem integrierten „Consent Mode“ können Sie zentral steuern, welche Tracking-Tags basierend auf der Einwilligung des Nutzers (Cookie-Banner) ausgelöst werden dürfen. Das ist entscheidend für ein DSGVO-konformes Tracking.
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Fehlerminimierung
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Dank des Vorschau- und Debugging-Modus können Sie jedes neue Tracking-Setup ausgiebig testen, bevor es live geht. Das verhindert fehlerhafte Daten und schützt die Funktionalität Ihrer Website.
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Unabhängigkeit für Marketer
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Marketing-Teams können schnell und autonom auf neue Anforderungen reagieren, ohne auf die IT-Abteilung angewiesen zu sein.
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Lassen Sie uns die Vorteile an drei konkreten Beispielen verdeutlichen, die mit einer direkten Implementierung von Google Analytics nur schwer, mit dem GTM aber spielend leicht umzusetzen sind.
Sie bieten auf Ihrer Website ein wertvolles Whitepaper als PDF zum Download an. Sie möchten natürlich wissen, wie oft dieses heruntergeladen wird. Mit dem GTM erstellen Sie einfach einen Trigger, der auf Klicks auf Links reagiert, die auf „.pdf“ enden. Diesen Trigger verknüpfen Sie mit einem GA4-Event-Tag namens „pdf_download“. Fertig! Sie können nun in Google Analytics genau sehen, welche Kampagnen oder Seiten zu den meisten Downloads führen.end leicht umzusetzen sind.
Sie verlinken auf Ihrer Website auf die Seiten von Partnerunternehmen. Klicken Ihre Besucher auf diese Links? Mit dem GTM können Sie einen Trigger einrichten, der immer dann auslöst, wenn ein Nutzer auf einen Link klickt, der nicht zu Ihrer eigenen Domain führt. So können Sie die Performance Ihrer Partnerlinks messen und deren Wert für Ihr Netzwerk quantifizieren.
Sie haben ein aufwendiges Image-Video auf Ihrer Startseite eingebettet. Aber schauen sich die Nutzer das Video auch an? Mit dem integrierten YouTube-Video-Trigger im GTM können Sie automatisch Events an Google Analytics senden, wenn ein Nutzer das Video startet, pausiert oder bestimmte Schwellenwerte (z.B. 25%, 50%, 90%) erreicht. Diese Daten sind pures Gold, um die Effektivität Ihrer Video-Inhalte zu bewerten.
Ja, das ist jederzeit möglich und sehr zu empfehlen. Sie müssen lediglich den alten, direkt implementierten GA4-Code von Ihrer Website entfernen, sobald Sie das Tracking über den GTM eingerichtet und getestet haben, um eine doppelte Datenerfassung zu vermeiden.
Das „Google Tag“ ist der neue, vereinheitlichte Tracking-Code für Google Analytics 4 und Google Ads. Im GTM konfigurieren Sie dieses Google Tag einmalig mit Ihrer Mess-ID. Für spezifische Interaktionen (Events) erstellen Sie dann „GA4-Event-Tags“, die ihre Informationen an das zentrale Google Tag senden.
Der Google Tag Manager verfügt über einen hervorragenden „Vorschau“-Modus. Wenn Sie diesen aktivieren, können Sie auf Ihrer Website surfen und sehen in einem separaten Debug-Fenster in Echtzeit, welche Tags ausgelöst werden und welche Daten an Google Analytics gesendet werden.
Nein. Sowohl Google Analytics 4 als auch der Google Tag Manager sind in ihren Standardversionen, die für die allermeisten Unternehmen völlig ausreichend sind, komplett kostenlos.
Ihre alten Daten aus Universal Analytics (die Vorgängerversion von GA4) bleiben in Ihrer Analytics Property erhalten, werden aber seit Juli 2023 nicht mehr aktualisiert. GA4 ist ein komplett neues System, daher beginnen Sie mit einer neuen Datensammlung. Ein Wechsel ist unumgänglich.

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